Wie auch bei den Autos gibt es bei den Motorrädern einen großen Zubehörmarkt. Da gibt es neben nützlichen Dingen massenweise unnötige Artikel, die nur der Optik dienen. Aber es gibt wie gesagt auch Dinge, die für den Alltag empfehlenswert sind, so z.B. auch folgendes:
Stützbügel:
Stützbügel schützen beim Sturz sowohl Motor als auch die Beine des Fahrers.
Transport:
Für Einkäufe oder ähnliches sind Packtaschen oder Topcases sehr praktisch. Bei einem Topcase sollten Sie beachten, dass Ihr Helm hineinpasst. Bei den Packtaschen müssen Sie schauen, was Ihr Maschine zulässt, einige lassen konstruktionsbedingt nur Mini-Satteltaschen zu. Aber Vorsicht: Einige Pack- oder Satteltaschen benötigen teure Gepäckträger. Vorsicht: Rücklicht, Blinker und Nummerntafel dürfen auf keinen Fall verdeckt werden.
Windschild:
Windschilde machen zwar meistens etwas langsamer, jedoch bieten sie einen guten Schutz vor Regen und Wind. Dabei sollte man sich im Fachhandel nach seinen Körpermaßen individuell beraten lassen. Denn zu hohe oder zu niedrige Windsschilder können die Fahrfreude durch unangenehme Verwirbelungen hinterm Schild stark trüben. Wichtig ist auch, dass das Schild eine ABE hat, da man sonst Probleme mit Tüv und Polizei bekommt. Da diese Schilde recht teuer sind, sollte man bei der Montage vorsichtig sein. Werden sie unvorsichtig befestigt, kann es sein, dass an den Schraubpunkten Risse entstehen.
Erste-Hilfe-Set:
Daran denkt man nur in Notfällen. Es ist seltsamerweise noch keine Vorschrift, jedoch gehört es dazu, eins dabei zu haben.
Werkzeug:
Es ist sinnvoll, sich vernünftiges Werkzeug zu kaufen, damit Sie sich im Falle einer Panne zu helfen wissen. Achten Sie darauf, dass es auch immer komplett ist!
Ersatzbirnen:
Fehlen sie einem im entscheidenden Augenblick (abends oder nachts), so hat man ein Problem. Praktisch ist auch eine funktionierende Taschenlampe, mit deren Hilfe Sie dann selbstständig die Birne auswechseln können.
Umbau:
Wer vor hat, an seinem Motorrad an- oder umzubauen, sollte einige Dinge beachten. So werden z.B. besonders häufig andere Lenker angebaut. Das ist auch kein Problem, nur sollte man beim Kauf darauf achten, dass man auch ein entsprechendes Teilgutachten dazubekommt. Ohne dieses Gutachten, kann man das neue Teil nicht anmelden und ist folglich ohne Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz unterwegs. Ähnliches gilt für die Sitze: Wenn ein Motorrad mit Zwei-Mann-Zulassung eine neue Sitzbank bekommt, die kürzer als 600 mm ist, muss unbedingt ein Sitzplatz aus den Fahrzeugpapieren ausgetragen werden. Wichtig ist auch ein fachgerechter Einbau, bei dem gewährleistet wird, das alle Bedienelemente noch zu erreichen sind.